Montag, Januar 26, 2015

Winterwichtel

So wie es aussieht bleibt uns der Winter doch noch länger erhalten. Schade, dabei war es letzte Woche schon fast ein wenig frühlingshaft. Am Wochenende ist allerdings der Schnee zurückgekehrt und es ist eisig kalt geworden.

Aber alles jammern hilft ja nichts und weil noch immer Winter ist, dürfen auch meine Wichtel noch draußen bleiben und müssen nicht ins Sommerquartier.

Den süssen Kerl hab ich letztes Jahr noch gemacht und neben einer Hose aus dem kostbaren ;-) GG-Stoff habe ich ihm wieder einen Pullover gestrickt. So werden wenigstens auch meine vielen Wollreste mal aufgebraucht.

Solange keine allzu tiefen Nachttemperaturen vorausgesagt sind, dürfen auch die Primeln schon raus. Zumindest in den unbeheizten Wintergarten. Das gefällt den Frühlingsblühern nämlich wesentlich besser, als das viel zu warme Wohnzimmer.


Der Garten ruht nun wieder unter einer Schneedecke, was zugegeben schon schöner aussieht, als der braune Matsch. Wie man sieht würde der Meisenknödelhalter seinen Zweck erfüllen und die Knödel sogar trocken halten. Die Vögel wissen das nur nicht zu schätzen und meiden sie immer noch. Diese Biester ;-)


Tannengrün und Zapfen sind bereits verschwunden und die Spitzen der Zwiebelpflanzen verleihen unserer Terrasse einen leichten Frühlingshauch.


Typische Winterdekoration habe ich eigentlich nicht und mag ich auch nicht. Viel lieber mag ich Dinge, die zeitlos sind und ganzjährig stehen bleiben könnten. Das künstliche Grün im Krug tausche ich von Zeit zu Zeit gegen einen Strauß Tulpen aus und schon sieht es wieder frühlingsfrisch aus.

Für heute Nacht und morgen ist viel Neuschnee vorausgesagt und ich hoffe sehr, dass es nicht so schlimm wird. Wie gerne würde ich jetzt mit denjenigen von euch tauschen, wo es richtig schön regnet! :-/

Mittwoch, Januar 21, 2015

Jahresrückblick

Zu Weihnachten bekommt meine Familie immer einen Kalender mit den schönsten Fotos des vergangenen Jahres. Für mich selber mache ich auch einen, allerdings eher für Archivzwecke, ich hatte ihn doch tatsächlich noch nie irgendwo hängen. 
2015 ist das anders! Der Kalender hängt nun beim Esstisch und ich kann schon morgens das vergangene Gartenjahr betrachten und gleichzeitig vom neuen träumen.
In Form eines kleinen Jahresrückblicks möchte ich euch nun die einzelnen Blätter zeigen.


Der letzte Winter war sehr mild, es gab nur wenig Schnee und die Frühlingsblumen fanden ihren Weg sehr bald auf die Terrasse. Primeln mit Schlittschuhen im Hintergrund, das hat schon was! ;-)


Bald ist auch in die Beete neues Leben eingezogen und auch die ersten Häschen sind entstanden. Die nähe ich ja am allerliebsten.


Im April haben wir Ostern gefeiert und das erstemal seit langem gab es grüne & sonnige Ostern.


Der schönste Monat im Gartenjahr ist zweifelsfrei der Mai, ich liebe es einfach, wenn alles so frisch grün ist und die Frühlingsblüher schön langsam von den Sommerpflanzen abgelöst werden.


Mein Geburtstagsmonat ist der Juni und ich habe eine neue Liebe entdeckt, nämlich den Pfeifenstrauch meiner Nachbarin. ;-)


Im Juli hatte ich lieben Bloggerbesuch und bekam noch eine wundervolle Blumentorte, die sogar in unserem Wohnzimmer auf einer Leinwand verewigt wurde.


August ist DER Hortensienmonat und ich habe mich sehr gefreut, dass fast alle aus meiner Sammlung (egal ob im Beet oder Topf) geblüht haben.


Im September habe ich jede Menge Blumenzwiebeln verbuddelt und reichlich Zieräpfel bei meiner Mama geerntet.


Der Sommer war zwar ein wenig verregnet, aber im Oktober gab es viele schöne Tage!


Auch im November gibt der Garten noch einiges her, auch Verblühtes hat durchaus seinen Charme.


Der Dezember war genau nach meinem Geschmack, warm und ohne Schnee! Erst nach Weihnachten kam eine ordentliche Ladung, aber in der Ferienzeit muss man zum Glück nicht unbedingt ausser Haus und so hat mir das auch nichts ausgemacht.


Rückblickend war das Jahr 2014 ein tolles Gartenjahr und ich bin schon gespannt, was 2015 in dieser Hinsicht zu bieten hat.

Donnerstag, Januar 15, 2015

Winterzauber

Der Winter gab bisher nur ein kurzes Gastspiel und ich musste mich direkt beeilen, um überhaupt ein paar Schneefotos machen zu können. Ich bin ja alles andere, als ein Schneefreund, aber zumindest im Garten stört er mich nicht.

Es sieht ja auch ganz hübsch aus, wenn die Sträucher und Bäume Schneemützen tragen.

Jetzt kommen auch wieder Dinge zum Vorschein, die sonst im üppigen Grün fast untergehen. Wie das Eisenhäschen auf dem Stein. Die meiste Zeit im Jahr wird es total von Rosen und Stauden überwuchert.



Unserem Katerchen macht der Schnee sogar Spaß. Er ist mit seinen 10 Jahren zwar schon ein etwas älterer Herr, aber im Schnee spielen geht immer noch :-)


Diese kleinen Fetthennen, die aussehen wie kleine Röschen mag ich besonders gerne. Und damit sie mir nicht verfaulen, habe ich die beiden Töpfe unter's Glasdach gestellt.

Könnt ihr sehen, was mir da passiert ist? Ich habe mich so geärgert, als mir die schöne GG-Tasse hinuntergefallen ist! Beim Zusammenkehren der Scherben dachte ich mir dann, eigentlich muss ich sie nicht wegwerfen, sie passen bestimmt in meine Hauswurztöpfe.


Ich würde mir ja sehr wünschen, dass es das gewesen ist mit dem Winter. Aber schon am Wochenende soll es wieder schneien. Hoffen wir mal, dass es nicht so viel wird.

Freitag, Januar 09, 2015

Wichtel

Zwischen den Feiertagen war ich ja eher sparsam mit meinen Aktivitäten und habe nichteinmal gehäkelt, genäht oder sonst irgendwas gewerkelt. Aber vorher sind ein paar Dinge entstanden, die ich euch so nach und nach zeigen möchte.


Weihnachten ist natürlich Wichtelzeit, obwohl meine auch jetzt noch ein paar Wochen Freigang haben, und da habe ich das Schnittmuster für die süssen Nissen hervorgekramt.

Den Schnitt habe ich etwas verkleinert und statt des Hemdchens habe ich ihm einen Pullover gestrickt. Dafür habe ich die Anleitung vom Tilda-Wintermädchen genommen und damit es nicht so langweilig aussieht, habe ich die Vorderseite mit einem zopfähnlichen Muster gestrickt.

Perfekt ist der Pullover natürlich lange nicht, mit der Raglanpasse habe ich so meine Probleme, die wird irgendwie nie gleichmäßig. 

Dieser Kerl hier wird vielleicht bald auf Reisen gehen, aber für mich habe ich auch einen gemacht (Doppelpack, eh klar *lach*), den zeige ich euch demnächst.


Ich wünsche euch ein schönes Wochenende und hoffe, dass es morgen nicht zu stürmisch wird.

Mittwoch, Januar 07, 2015

Unser Garten Ende Dezember

Ganz kurz vor Weihnachten sah unser Garten noch überhaupt nicht nach Winter aus, sondern eher nach einer Mischung aus Frühling und Herbst. Mittlerweile ist der Winter auch bei uns angekommen, aber bevor ich mich dem beuge und euch Schneefotos zeige, möchte ich euch noch einige Gartenbilder vom 4. Adventssonntag zeigen.

Das tolle Rostpferd habe ich, trotz eines stolzen Preises, einfach mitnehmen müssen. Ich finde es jetzt auch gar nicht so weihnachtlich und werde es das ganze Jahr über im Garten lassen. Die Hornveilchen haben die Minustemperaturen der vergangenen Tage leider nicht so gut überstanden und sind mittlerweile in die Biotonne gewandert.

Dafür sieht der Fensterkasten auf der Terrasse noch super aus und wird teilweise bestimmt im Frühling weiterverwendet.

Sogar die blaue Tellerhortensie meinte nocheinmal blühen zu müssen. Und das Futterhäuschen ist ein beliebter Treffpunkt für die Spatzen. Es freut mich sehr, dass es auch angenommen wird, denn die angebotenen Meisenknödel werden seit Jahren vehement verschmäht.

Das Chinaschilf schneide ich immer erst im Frühling zurück, aber leider hat der Wind die Halme schon ziemlich ramponiert.

Im Sommer habe ich mir den wunderschönen Meisenknödelhalter im Töpfermarkt gekauft. Nur scheint er den Vögeln nicht zu gefallen. :-/

Der Liebesperlenstrauch bringt noch ein wenig Farbe ins Beet und ich freue mich immer noch darüber, dass ich ihn gekauft habe.

Ebenfalls ein schöner Winterblickfang sind die vielen trockenen Hortensienblüten.

Und natürlich die Fetthennen, die auch ohne Staudenstütze sehr standhaft sind.

Mein blühendes Alpenveilchen vom letzten Jahr hat in den Frostnächten nun leider doch auch sehr gelitten und ich weiß nicht, ob es nocheinmal wird. Schade!