Mittwoch, Mai 20, 2015

Übergangszeit

Langsam geht der Frühling in den Frühsommer über und der Garten verändert sein Aussehen. Bald werden (zumindest bei mir) wieder die ersten Lücken in den Beeten entstehen und so ist es höchste Zeit, für Pflanzennachwuchs zu sorgen.

Meine Einjährigen (Cosmea, Malven, Wicken und drei Sorten Mohn) habe ich dieses Jahr wieder einmal selbst gezogen. Da es nachts oft noch ziemlich kühl ist, hat mir da mein Mini-Gewächshaus "SOCKER" von IKEA gute Dienste erwiesen. Außerdem sieht es sehr dekorativ aus und macht sich drinnen bestimmt auch ganz gut. Mal sehen, was mir dazu einfällt, wenn die Einjährigen ins Beet gezogen sind.

Die meisten Frühlingsblüher sind bereits aus den Töpfen verschwunden. Zwiebelblumen und Primeln habe ich im Garten ausgepflanzt und die Hornveilchen zurückgeschnitten. Hoffentlich klappt das und ich darf mich über eine 2. Blüte freuen. Da sie so hübsch sind, habe ich sie in ein Marmeladenglas gesteckt und sie verschönern noch eine Weile unseren Terrassentisch.

Dieses Jahr habe ich meine Farben mal ein wenig anders gewählt und so entstand diese Kombination aus lachsrosa Edelperlagonie, violettem Zauberglöckchen und weißem Solanum.

Da ich keinen Gemüsegarten habe, aber nicht auf ein paar Vitamine verzichten möchte, gibt es wieder Pflücksalat und meine Kräuterwanne. Am Balkon habe ich noch Gurken im Topf, die musste ich vor unserer kleinen Katze in Sicherheit bringen. Die Kröte fand die großen Blätter einfach zu verlockend und hat sie ordentlich gestutzt. *grrr*

Da ich es gerne mag, das Schöne mit dem Praktischen zu verbinden, steht immer eine gefüllte Gießkanne bei mir rum. Eine aus Plastik geht da natürlich gar nicht, aber auch hier wurde ich bei IKEA fündig. Zink mag ich ohnehin sehr und so habe ich mir für draußen und jedes Stockwerk im Haus eine "SOCKER" Gießkanne besorgt.

Lange habe ich überlegt, wie ich meinen Fensterkasten auf der Terrasse heuer bepflanzen soll. Für Perlagonien ist der Standort etwas zu dunkel (die wurden letztes Jahr zu lang und blühten kaum), Begonien mag ich nicht und auch sonst wollte mir nichts einfallen. In der Gärtnerei stieß ich schließlich auf Ixora. Ist zwar eine Zimmerpflanze, aber sie sieht auch im Blumenkasten zusammen mit pinken und weißen Gänseblümchen toll aus.

Im großen weißen Topf (ganz links im Bild) hat die Mühlenbeckia vom Winter überlebt und ich habe einfach eine stehende Perlagonie, Schneezauber und ein blaues Gänseblümchen dazugepflanzt.


Man könnte fast auf die Idee kommen, dass ich ein Faible für diverses Federvieh habe! Das Rosthühnchen ist noch von Ostern und den süssen weißen Vogel habe ich bei einer Töpferin im Pflanzenmarkt gekauft.

Besonders freue ich mich, dass alle meine Hortensien so gut gedeihen und wirklich jede (es sind noch ein paar mehr, als auf dem Foto!!) zahlreiche Knospen hat. Sogar ein Steckling, den mir meine Arbeitskollegin letztes Jahr geschenkt hat, bekommt eine Blüte.

Sonntag, Mai 10, 2015

Frühlingsgarten Teil 2

Wie versprochen nehme ich euch heute wieder mit in unseren Garten.

Ich freue mich schon sehr, wenn der Rhododendron blüht, denn ich habe ihn letztes Jahr im Abverkauf gekauft und weiß daher nicht genau wie seine Blüten aussehen. Aber laut Schildchen ist es ein ganz helles Rosa.

Eine Forsythie wollte ich eigentlich nie haben, aber mein ehemaliger Nachbar hat mir vor ein paar Jahren einen Ableger geschenkt. Mit der Zeit wurde trotz Schattenplatz schon ein ganz ansehnlicher Strauch daraus.

Der Zierapfelbaum hat noch gar nicht geblüht, ich hoffe doch sehr, dass er das noch tun wird, sonst gibt es heuer keine kleinen Äpfelchen.

Im hinteren Gartenbereich habe ich bereits viele Stunden geschuftet, alte Birkenblätter (ich hasse Birken, die machen zu jeder Jahreszeit soviel Mist!!!) entfernt und neuen Rindenmulch ausgebracht. Nun sieht es wieder richtig schön ordentlich aus. Aber in ein paar Wochen wird man davon ohnehin nicht mehr viel sehen, dann ist wieder alles zugewuchert.

Sobald die Hostas ganz da sind, ist auch diese Fläche nur noch grün. Der Perückenstrauch ganz links hat übrigens immer noch keine richtigen Blätter. Er braucht jedes Jahr sehr lange, bis er wieder schön ist.

Da der Winter ziemlich mild war, sind die Hortensien schon ziemlich weit und ich habe sogar schon ein paar Knospen entdeckt. Gespannt bin ich auf den Knöterich (am letzten Bild), den ich letztes Jahr von meiner Mama bekommen habe.


Mit Narzissen hatte ich bisher nicht immer Glück und gerade die kleinblütigen, die mir besonders gut gefallen, sind meistens nicht wiedergekommen. Anders die weißen Engelstränennarzissen vom letzten Jahr, die sind wieder da gewesen!

Zwiebelblumenblätter schmecken anscheinend ganz gut, so wie es aussieht. ;-)

Im Hintergrund seht ihr meinen neuen Pflanztisch. Ich weiß gar nicht wieviele Jahre ich überlegt habe, ob ich einen brauche und jetzt ist es endlich soweit. Und soll ich euch was sagen? Ich topfe immer noch in der Schubkarre und am Boden meine Pflanzen ein! Am Pflanztisch habe ich keinen Platz dafür, der ist so schön dekoriert. *lach*

Donnerstag, Mai 07, 2015

Frühlingsgarten Teil 1

Ist es nicht herrlich, wenn man nach den langen Wintermonaten wieder im Garten werkeln kann? Ich zumindest genieße das sehr und verbringe jede freie Minute draußen (zumindest wenn es nicht regnet und kalt ist). Auch wenn das Wetter sehr durchwachsen ist, ein paar richtig schöne Tage hatten wir schon und der viele Regen hat seine guten Seiten, denn der Garten explodiert förmlich.
Die Küchenschelle habe ich neu gekauft, irgendwie verschwinden die bei immer nach ein paar Jahren. Die Tulpen im Hintergrund sind noch vom letzten Jahr und alle wieder gekommen!

Lungenkraut mag ich sehr gerne, weil auch das gepunktete Laub nach der Blüte noch hübsch aussieht. Dieses Jahr blühen sie schon sehr lange, genauso wie der weiße Gedenkemein, der sich bereits sehr gut vermehrt hat. Die weißen Märzenbecher sind leider bereits verblüht.

Genauso wie die Hyazinthen, die ich in meinem Pflanzenpaket vom letzten Jahr hatte.

Im Frühling findet man bei mir ganz viel Gelb, was ich ja sonst nicht so gerne mag. Aber Schlüsselblumen liebe ich und mittlerweile habe ich ein wahres Meer davon. :-)

Traubenhyazinthen gibt es bei uns jede Menge und in allen erhältlichen Farben und besonders die dunklen mit dem blauen Schopf gefallen mir sehr.

Meine Puschkinien habe ich bestimmt schon vor 10 Jahren gepflanzt und jedes Jahr kommen sie zuverlässig wieder. Eine der allerbesten Frühlingszwiebelpflanzen, die es gibt.


Alle Keramikdekogegenstände habe ich über den Winter eingeräumt, damit nichts kaputt geht. Der schöne Fisch aus dem Töpfermarkt hat nun einen neuen Platz bekommen und darf über den Hostas "schwimmen".

Auch das Gartenschild von Astrid durfte wieder an seinen Platz. Das Foto ist schon Mitte April entstanden, mittlerweile sind die Hortensien natürlich viel weiter.

Immer mitdabei ist unsere kleine Lena. Sie ist eine total anhängliche Katze und auch wenn sie fast den ganzen Tag draußen verbringt, ist sie doch immer in der Nähe und kommt sofort angerannt, wenn man raus geht.

Im Steinbeet wuchert der Staudenmohn wie jedes Jahr und auch wenn ich ihn immer sofort nach der Blüte ganz zurückschneide, nimmt er mir das nie übel. Eigentlich sollte man die Blätter einziehen lassen, aber ich brauche den Platz für einjährige Sommerblumen.

Heuer hatte bzw. habe ich besonders viele Tulpen, genau so wie ich mir das im Herbst vorgestellt hatte.

Die Hauswurzen im Terrakottatopf sind leider vertrocknet und so habe ich ihn mit Steinbrech gefüllt. Eine meiner Lieblingspflanzen, die im Beet immer etwas untergeht. Mal sehen ob sie im Topf besser gedeihen.

Gefüllte Tulpen mag ich sehr gerne, erinnern sie doch ein wenig an Rosen.

Die Forellenlilie habe ich von meiner Mama und jedes Jahr wird sie ein bisschen mehr und schöner.

Das war ein kleiner Teil der Gartenfotos, die ich in den letzten Wochen gemacht habe. Nächstesmal gibt es dann noch ein paar, wenn ihr mögt.

Mittwoch, April 29, 2015

Frühling vor der Haustüre

Zwar habe ich schon einige Sommerpflanzen gekauft, vor unserer Haustüre herrscht allerdings noch der Frühling. Leider gibt es dort so gut wie keine Sonne (max. in der Früh und am Abend je 1 Stunde) und so halten sich Hornveilchen, Bellis und Co. da auch länger.

Lamm und Hase sind noch Überbleibsel von Ostern und sollten sich schön langsam in den Schuppen begeben.

Im Februar, als die Winterpflanzen im Korb derart vertrocknet und unansehnlich waren, hatte ich als Zwischenlösung eine Schneerose am Stuhl stehen. Später ist diese dann in den Garten gezogen und hat Bellis und Vergissmeinnicht Platz gemacht.

Die Hornveilchen kommen nun schön langsam in Fahrt und werden mir hoffentlich noch länger Freude bereiten. Wie gesagt, hier vorne dauert alles etwas länger ;-)

Die Hortensien habe ich wieder ausgepackt und sie wachsen auch schon kräftig. Im mittleren Topf wächst eine Funkie, daher sieht der noch sehr leer aus. Das wird sich aber bald ändern, die Hörnchen sind schon zu sehen.

In den Fensterkästen habe ich dauerhaft Buchse und nur die Begleitung wechselt nach Saison. Die kleinen Steingartennelken halten sich im Topf sehr gut und werden hoffentlich den ganzen Sommer über blühen.

Die beiden Holzhasen von meinem Papa sind mittlerweile wieder zurück in den Stall gehoppelt.

Die Buchse in den beiden blauen Töpfen nehmen schon soviel Platz ein, dass ich bald keine Blühpflanzen mehr dazusetzen kann.


Die Keramikvögel habe ich mir in einem Weihnachtsmarkt gekauft. Sie gefallen mir auch sehr gut, nur der lange Stab sieht etwas merkwürdig aus. Naja, vielleicht fällt mir ja noch etwas ein, wie ich ihn ein wenig verdecken kann.