Dienstag, September 30, 2008

Zeit des Vergehens

Ein am Beginn viel zu warmer und am Ende viel zu kalter September geht zu Ende. Am Wochenende war es endlich wiedereinmal sonnig, aber nur mäßig warm. Die nächste Kaltfront kommt schon Übermorgen.

Im Garten läßt sich der Herbst kaum mehr verbergen. Es ist momentan ein Nebeneinander von Neuem und Alten. Die Hortensienblüten sehen immer noch gut aus, haben ihre besten Tage allerdings auch schon hinter sich.

Der Hartriegel trägt wieder seinen weißen Beerenschmuck. Hier kann man besser sehen, wie groß die Fraßschäden wirklich sind.

Die Sonne erreicht schon gar nicht mehr den ganzen Garten und die Schatten sind schon sehr lange geworden.

Sehr hübsch finde ich die leichte Rotfärbung der Pfingstrose.

Nach der ersten leichten Frostnacht sind die beiden Hostas Sieboldi und "Night before Christmas" im Topf golden geworden. Die Hosta undulata im Beet daneben ist noch frisch grün.

Die "Wide Brim" hat sich ebenfalls noch nicht verfärbt. Leider auch hier Fraßschäden, wahrscheinlich auch von den Dickmaulrüsslern.

Die Bartfäden schieben immer noch fleißig neue Blüten hinterher.

Genauso meine Phloxe, fast alle blühen noch.

Das neue Beet im Gegenlicht. Ich bin zufrieden damit, es ist alles sehr gut eingewachsen und auch schon sehr dicht, sodass man kaum noch Erde sieht.

Die ausdauernde Stockrose blüht seit August ununterbrochen. Vom Malvenrost blieb sie zum Glück verschont. Nächstes Jahr möchte ich mir unbedingt noch eine zweite Sorte kaufen.

Zwei die gut zusammenpassen, Hosta "Great Expectations" und die Blütenrispe eines Purpurglöckchens aus meiner letztjährigen Herbstkistenbepflanzung.

Eindeutig der Star der Saison ist die Herbstanemone. Sie wuchert zwar sehr, aber trotzdem liebe ich sie!


Hier auch nocheinmal einige "intakte" Hostas.

Montag, September 22, 2008

Der Herbst hat angefangen

Heute ist es wirklich soweit, der Herbst hat nun offiziell begonnen. Die Temperaturen sind eher spät- als frühherbstlich und letzte Woche mußten wir bereits die Autoscheibe freikratzen! Aber ich habe immer noch die Hoffnung auf einen goldenen Oktober.
Diese Brombeeren werden wohl nicht mehr reif werden.

Heute habe ich früher mit der Arbeit aufgehört und konnte so am Nachmittag endlich meine letzten Stauden einpflanzen. Hier im Rosenbeet habe ich die Kanten nachgestochen (und somit das Beet unauffällig größer gemacht) und noch eine Rose, die den Sommer im Topf verbracht hat, einpflanzen. Die Weidenzäunchen habe ich in den Keller geräumt, damit sie mir nicht verfaulen über den Winter. Ich brauchte sie ohnehin nur als Stütze für den Lavendel.

Der Hartriegel hat bereits sein Herbstkleid an. Leider sind die Blätter ziemlich vom Dickmaulrüssler zerfressen. Im Frühjahr hatte ich Nemathoden ausgebracht, aber leider hat es nicht sonderlich viel genützt. Nächstes Jahr werde ich dann wohl doch die chemische Keule versuchen.

Echinacea, auch im Verblühen noch schön.
Die Braunelle ist ein sehr hübscher Bodendecker, der vom Frühjahr bis in den Spätherbst durchblüht. Leider neigt die Pflanze ein wenig zum Wuchern.

Diese Wildniss werde ich dann im Frühling "zähmen". Den Fingerstrauch werde ich weggeben, denn eigentlich gefällt er mir überhaupt nicht mehr. Oder ich setze ihn an die Grundgrenze, außerhalb unseres Gartens.

Der Salbei blüht jetzt nocheinmal schwach nach. Eine sehr dankbare, pflegeleichte Pflanze, die ich außerdem sehr hübsch finde.

Hatte ich im letzten Post geschrieben, dass die Astern keinen Mehltau haben? Nun, dann muß ich das wohl zurücknehmen. Die Pflanzen sind schon wieder sehr stark befallen und nach der Blüte fliegen sie endgültig raus. Außerdem sind sie mir ohnehin viel zu hoch.

Dafür bereitet mir das Sedum "Frosty Morn" mehr Freude.

Dass ich den Eisenhut "Bicolor" habe wußte ich gar nicht! Eigentlich wollte ich ihn im Frühling bestellen, habe mich aber dann am Bestellschein verschrieben und einen dunkelblauen bestellt. Und wie der Zufall will, wurde doch ein weiß-blauer ausgeliefert! Ich freue mich auf jeden Fall darüber.

Erwartungsgemäß blüht das rosa Pampasgras noch nicht. Aber es hat schon ganz schön an Größe zugelegt. Wenn das so weitergeht, dann muß ich nächstes Jahr schon das Beet erweitern ;-)

Noch sind meine geliebten Hostas schön, aber lange wird diese Pracht nicht mehr halten.

Hier nocheinmal ein Blick auf mein jüngstes Staudenbeet. Einige Tulpen- und Krokusszwiebeln werde ich noch in diesem Beet versenken, das habe ich heute nicht mehr geschafft.

Das Zwerglöwenmäulchen finde ich sehr hübsch und es blüht noch so fleißig.

Im großen Staudenbeet habe ich heute eine Malve in weiß/rosa, den gefüllten Sonnenhut und eine Chrysantheme gepflanzt.

Die Dahlien im Korb haben sich wirklich bewährt. Ich muß sie nicht erst ausgraben, sondern stelle sie einfach mit der Erde in den Keller und vergesse sie bis zum Frühjahr. Einfacher gehts nicht.

Das blaue Geranium blüht auch schon fast den ganzen Sommer durch.

Ebenso Geranium "Apfelblüte", ein paar Blüten sind immer dran.

Dienstag, September 16, 2008

Die letzten Tage im Sommer

So habe ich mir den Frühherbst eigentlich nicht vorgestellt! Kaum zu glauben, dass wir noch Sommer haben! Seit gestern hat es nur noch + 6°C tagsüber, es regnet und ist einfach nur ekelig draußen. Dabei muß ich noch einige Stauden einpflanzen und ein paar Blumenzwiebeln wollen auch noch versenkt werden.

Naja, vielleicht haben wir Glück und bekommen einen goldenen Oktober. Im Garten blüht auf jeden Fall noch einiges und so herbstlich sieht er noch gar nicht aus. Meine Herbstanemonen sind schön, auch von hinten.

Am Wochenende habe ich entdeckt, dass meine Staudenclematis "Cote d azur" blüht. Sieht wirklich sehr hübsch aus!

Der einzige, der schon Herbstfärbung zeigt ist der Trompetenbaum im großen Staudenbeet. Erst vor zwei Jahren mit einer Höhe von ca. 50 cm gepflanzt, ist er heuer schon mind. 1,70 m hoch geworden. Ich bin schon gespannt, wann er das erstemal blüht.

Ein ebenso rasantes Wachstum konnte ich bei Brunnera "Jack Frost" feststellen. Die Staude habe ich ziemlich genau vor einem Jahr gepflanzt und heuer ist sie wirklich riesig geworden. Vor allem von der Größe der Blätter bin ich beeindruckt.

Im Frühjahr werden dann meiner Ritterspörner in das Terrassenbeet umziehen. Jetzt habe ich eh erst einmal ein paar Monate Zeit zum Überlegen, was statt dessen weichen muß ;-) Oder mache ich doch das Beet irgendwie größer?

Von der Rispenhortensie bin ich heuer nicht so begeistert. Sie ist ziemlich klein geblieben, obwohl ich gelesen habe, dass man sie stark zurückschneiden muß. Nächstes Jahr mache ich es wieder anders und schneide sie nicht mehr so tief. Dann blüht sie auch wieder früher.

Der bunte Salbei gefällt mir als Beeteinfassung sehr gut. Obwohl ich erst vor kurzem die Beetkante nachgestochen und die Steine neu verlegt habe, sieht man sie jetzt schon wieder fast nicht mehr.

Meine Aster ist heuer zum Glück nicht sehr stark vom Mehltau befallen. Das Besprühen mit einem Pilzmittel hat anscheinend gut gewirkt.

Den Rhododendron werde ich nächstes Jahr wahrscheinlich aus dem Terrassenbeet entfernen, da es ihm hier zu sonnig ist. Ich möchte hier auch einen kleinen Baum einpflanzen. Vielleicht eine "Flamingo-Weide" oder etwas ähnliches.

Für die kommende Saison schon fix eingeplant sind wieder die weißen Tagetes. Eine total unkomplizierte, pflegeleichte und doch sehr schöne Pflanze.

Von der Silberkerze bin ich wieder sehr begeistert. Die Pflanze passt total gut in die kleine Rabatte und gedeiht auch im fast ganztägigen Schatten sehr gut.

Die weiße Blüte sieht im Kontrast zu dem dunklen Laub einfach wunderbar aus!

Die meiste Farbe bringt momentan das rote und gelbe Laub der Cameleonpflanze ins Terrassenbeet. Obwohl die Pflanze lästig werden kann, da sie sehr stark wuchert. Ich habe schon viel von ihr eliminiert.

Hoffentlich kommen die Bartfäden dieses Jahr durch den Winter. Ich werde sie mit Reisig abdecken, das müsste hoffentlich helfen.

Die Dahlien im Korb laufen jetzt zu ihrer Hochform auf.

Fetthennen gehören zu meinen Lieblingsherbstpflanzen. Besonders, weil sie auch noch im Winter hübsch aussehen.

Im Rosenbeet ist es jetzt wieder schön bunt. Die Katzenminze blüht zum zweitenmal und die Rosen blühen so schön, wie noch nie dieses Jahr.

"Heimatmelodie" von Tantau, eine total schöne und gesunde Rose.

Clematis "Miss Bateman" hat auch noch einige Blüten geöffnet. Sie ist die einzige, die heuer ein zweitesmal blüht.

Von meinen selbstausgesäten Levkojen blüht erst die eine, aber sie duftet dafür himmlisch!