DIY: Aus Alt mach Neu

Heute habe ich einen DIY-Tipp für euch. Bestimmt habt ihr auch noch Gartenfiguren aus Terrakotta herumstehen, die euch aber nicht mehr so wirklich gut gefallen? Bei mir war es so und nach einem kurzen Rundgang im Garten habe ich einige eingesammelt, die teilweise auch kaputt waren.
Bei meinen Farbvorräten hatte ich noch eine angebrochene Packung Beton-Effekt-Farbe, die ich unbedingt noch verarbeiten wollte, bevor sie ausgetrocknet wäre.

Den Pilz wollte ich eigentlich schon entsorgen, da er unter der Kappe zerbrochen war und mir eigentlich nie richtig gefiel. Die Kappe habe ich mit Montagekleber wieder angeklebt und ihn dann mit der Betonfarbe gestrichen und anschließend mit der hellen und dunklen Lasur betupft.
Er sah so auch schon toll aus, aber etwas fehlte noch. In meinem Fundus fand sich noch Blattkupfer und so habe ich einige Akzente damit herausgearbeitet.

Genau so habe ich zwei Terrakottakürbisse gestaltet, die auch genau in der Mitte auseinander gerissen waren (Frostschäden). Von der Form her gefielen sie mir aber noch gut, daher habe ich sie glücklicherweise nie entsorgt.

Hier habe ich die Blätter und den Stiel verkupfert und der Betonpilz von Astrid hat seinen Platz gefunden.


Auch die Ente mochte ich nicht mehr so richtig leiden. Früher stand sie irgendwo im Garten, aber nun darf sie unseren Wintergarten schmücken. Nicht zuletzt auch deshalb, weil ich mir nicht sicher bin, ob das Ganze auch wetterfest ist. Da muss ich noch ein Teststück anfertigen und dann im Winter draußen lassen. Dann weiß ich mehr. :-)

Wie ihr auf den Fotos sehen könnt, habe ich mir einige Alpenveilchen gekauft. Ich mag sie einfach total gerne und vielleicht bringe ich ja einige davon gut über den Winter. Das Gefranste hat außerdem einen wunderbaren Duft.

Zuletzt hat es noch dieses Vögelchen erwischt, aber hier habe ich auf die Kupferakzente verzichtet. Ich wollte nicht, dass alles gleich aussieht. Wenn sich das Ganze noch als gartentauglich und wetterbeständig herausstellt, dann ist diese Farbe eine tolle Alternative zu richtigem Beton. Falls nicht, dann habe ich noch einen Plan B, wie ich meine anderen Terrakotta-Leichen umgestalten werde.

Der Pilz hat mir auch überhaupt nicht mehr gefallen und daher eine Farbkur mit rosa Kreidefarbe bekommen. Sieht schon besser aus, aber so richtig der Knaller ist es noch nicht.

Und weil die Sonne gerade so schön schien und meine Anemonen immer noch blühen, habe ich davon auch noch zwei Fotos.

Anemonen neigen ja leider ziemlich zum Wuchern und haben einen beträchtlichen Platz in meinem kleinen Gärtchen eingenommen. Im Frühling versuche ich immer, sie ein wenig zu zähmen, aber viel bringt das leider nicht.

Meine erste fast-Patchworkdecke

Seit ewigen Zeiten schon nehme ich mir vor, eine Patchworkdecke zu nähen, nicht zuletzt deshalb, weil ich dringend meine Stoffberge abbauen muss. Bislang ist es beim Vorsatz geblieben, bis ich im Sommerurlaub auf Instagram bei der lieben Duni eine wunderschöne Babydecke gesehen habe. Zum Glück gab es auch eine Anleitung dazu *klick hier* und so stand meiner ersten fast-Patchworkdecke nichts mehr im Weg!

Ich habe fast ausschließlich Tilda-Stoffe dafür verwendet, darunter auch ein paar ganz alte Schätzchen, die ich schon 8 Jahre gehütet habe.

Mit 54 Stoffquadraten á 20 x 20 cm plus Häkelrand ist Sie recht groß geworden. Das genaue Maß weiß ich jetzt gar nicht, aber ein normales Bett deckt sie vollständig ab.

Die Stoffquadrate bestehen aus Vorder- und Rückseite und dazwischen ist eine Lage Fleece. Danach wird eine Reihe Schlingstich genäht (das war das langwierigste daran) und daran kommt schließlich die Häkelkante. Daher kann man die Quadrate leicht zusammenhäkeln und muss nicht wie beim normalen Patchwork darauf achten, dass alles Kante an Kante sitzt. Das geht hier ganz von selbst!

Es hat mir soviel Spaß gemacht, dass ich gar nicht mehr aufhören konnte und so ist die Decke recht schnell fertig geworden. Leider ist sie durch das Baumwollgarn ziemlich schwer und eignet sich daher besser als Tagesdecke für's Bett, anstatt zum Kuscheln vorm Fernseher.

Aber vielleicht mache ich ja noch eine, diesmal aus leichterem Garn. Stoffe hätte ich noch mehr als genug.


Gestern konnte man es allerdings gut ohne Decke im Wintergarten aushalten, aber es kommen bestimmt noch viele sonnige, aber kühle Tage, wo ich warm eingepackt trotzdem draußen meinen Kaffee genießen kann.

An der tollen Heide bin ich mal wieder nicht vorbeigekommen. Sie ist zwar nicht winterhart, aber so schön! Und vielleicht wird der Winter wieder mild, dann hat sie gute Überlebenschancen.



Gestern hatte ich aber ohnehin keine Zeit zum Faulenzen, der Garten musste dringend winterfest gemacht werden. Außerdem war meine "Kaffeebank" sowieso besetzt wie man sieht. Eigentlich haben meine Miezen ihre eigenen Decken und Kissen, aber ich habe es natürlich nicht übers Herz gebracht, James zu verjagen. ♥

Herbstliches Wohnzimmer

Ich glaube so lange habe ich mir mit der Herbstdeko noch nie Zeit gelassen, wie dieses Jahr. Aber erstens konnte ich mich nicht von den Flamingos trennen und zweitens ist der Herbst erst letzte Woche so richtig bei uns angekommen.

Wie es aussieht hat es mit dem Trocknen meiner Hortensien auch geklappt. Ich habe Ediths Rat befolgt und so lange gewartet, bis die Nächte kalt wurden und erst dann ein paar Blüten geschnitten. In der Vase sind sie ohne Wasser schön eingetrocknet. Die Version mit dem Glyzerin kann ich nicht weiterempfehlen, das ging bei mir total in die Hose.

Natürlich habe ich mit dem Plotter auch ein herbstliches Kissen gestaltet. Ich habe mir verschiedene Blätter zu einer Schablone zusammengefügt und diese aus Freezerpapier ausgeschnitten. Dann einfach auf eine fertige Kissenhülle gebügelt und mit kupferner Textilfarbe ausgemalt.

Für den letzten Schliff habe ich Astrids Idee mit dem Label aus Snappap nachgemacht. Das sieht total super aus und wertet das Kissen noch auf.

 

Sehr zur Freude meines Freundes habe ich auch ein wenig in Farbe dekoriert.  Allerdings bin ich am Überlegen, ob ich mir nicht Kupferfarbspray besorgen soll und die Physalis noch damit einsprühe. Sieht bestimmt auch nicht schlecht aus.

Obwohl das grelle orange mit weiß gar nicht so schlecht aussieht. Naja, bis ich mich entschieden habe ist ohnehin Advent und die Herbstdeko muss weg. :-D

Auch die weiße Hortensie habe ich einfach ohne Wasser ins Glas gestellt und sie ist gut eingetrocknet.

Beim Kaffeeröster gibt es zur Zeit diese tolle Decke, da konnte ich einfach nicht widerstehen. Schön langsam entwickle ich auch einen Hang zu schwarz/weiß!

Maileg-Hasen findet man bei mir eigentlich immer irgendwo. Nur zur Weihnachtszeit werden sie durch Wichtel ersetzt. In dem Korb befindet sich ein kleiner Teil meiner Decken-Sammlung.

An der tollen Spiegelvase bin ich mal wieder nicht vorbeigekommen und sie passt durch ihre unaufdringliche Farbe das ganze Jahr über.

Ein paar Häkelkürbisse hatte ich zum Glück noch in meinem Fundus. Meistens verschenke ich meine selbstgemachten Sachen nämlich und da bleibt selten was für mich übrig.

Leider sind die Silberlinge künstlich und auch nicht weiß, aber vielleicht finde ich nächstes Jahr ein Plätzchen im Garten und ziehe mir selber welche.

Meine Corokia cotoneaster habe ich immer noch und es geht ihr hervorragend. Anfangs hatte ich ja Bedenken, ob sich so eine empfindliche und vor allem durstige Pflanze bei mir lange hält, aber anscheinend gefällt es ihr bei uns. Seit einigen Monaten habe ich auch die grüne Variante, eine Sophora prostrata.

Erste Herbstboten

Nun ist der Herbst so richtig bei uns angekommen, mit Regen, Kälte und allem was so dazu gehört. Schade eigentlich, denn der Altweibersommer hätte ruhig noch ein wenig bleiben dürfen. Aber vielleicht wird es ja noch ein paar schöne Tage geben.

Auf unserer Terrasse bzw. im Wintergarten sind erste Herbstpflanzen eingezogen (irgendwie mochte ich mich noch nicht so recht von der Sommerbepflanzung trennen) und auch die Deko habe ich etwas herbstlicher gestaltet.

Im Abverkauf habe ich noch diese tolle Hortensie bekommen und da ich bisher noch keine in hellem rosa hatte, durfte sie mitkommen. Sie wird erstmal im Topf bleiben, vielleicht finde ich dann nächstes Jahr ein Plätzchen im Garten für sie.

Ebenfalls neu ist das Rosenhochstämmchen. Ich habe mir schon so lange eines gewünscht und da ich noch einen Gutschein für den Baumarkt hatte, habe ich mir endlich eines gegönnt. Es ist eine Nostalgie und hat ganz im Gegensatz zu meinen vorhandenen Rosen kerngesunde Blätter und noch ganz viele Knospen.

Im Herbst darf es ruhig auch etwas mehr Farbe sein und ich habe diesmal sogar ein paar Physalis aus dem Bauernmarkt mitgenommen. Und das obwohl orange ja sonst überhaupt nicht meins ist. Aber in Kombination mit rosa/weiß und violett gefällt es mir sogar.

Eine Ährenheide habe ich in unserer Gärtnerei gefunden. Die hatte ich letztes Jahr schon und gefällt mir viel besser, als normale Heide. Gräser sind natürlich auch ein Muss im Herbst, besonders wenn sie so hübsche Blütenstände haben.

Wenn man das braune regelmäßig wegschneidet, dann bleibt die Ährenheide den ganzen Winter schön. Im Wintergarten hat sie sich auch gut gehalten, aber sie soll auch frostfest sein. Das habe ich allerdings noch nicht ausprobiert.

Leider blieb meine Suche nach Baby Boos heuer erfolglos und nichtmal in Zierkürbismischungen bin ich fündig geworden. Schade, denn ich mag die Kleinen so gerne. Aber für nächstes Jahr möchte ich mir wieder selbst welche ziehen.

Ich mag die rosa Beeren der Torfmyrte sehr gerne und wenn sie keinen direkten Frost abbekommen, dann bleiben sie auch den ganzen Winter hindurch schön. Das gleiche gilt für die Glockenheide, die eigentlich auch nicht richtig winterhart ist.

Im Supermarkt ist mir noch eine Lilie über den Weg gelaufen und da ich im Garten fast keine mehr habe, durfte sie mit. Kennt ihr das eigentlich auch, dass sogar beim Lebensmittelkaufen immer eine Kleinigkeit für den Garten (sofern verfügbar) mit muss? Das ist eine ganz schlimmer Angewohnheit kann ich euch sagen! :-)

  Für den Stuhl im Garten habe ich eine fertige Schale gekauft.

Und auch vor dem Haus zieht nun nach und nach der Herbst ein. Die Fensterkästen mit den Sommerblumen stehen aber noch, sie sind einfach zu schön für die Biotonne.

Aber der Stuhl neben der Haustüre hat schon sein Winterkleid bekommen. Die Skimmie hat anscheinend weiße Blüten und Beeren. Na da bin ich mal gespannt! 

Die Chrysantheme musste ich bereits auswechseln, da mir die erste von Schnecken vernichtet wurde. Ich kann mir überhaupt nicht vorstellen, wie die da raufgekommen sind und habe es daher auch viel zu spät bemerkt.

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