Montag, Januar 30, 2017

Winterliches Wohnzimmer

Draußen herrscht immer noch der Winter mit eisigen Temperaturen (das mit den versprochenen Plusgraden ist mal wieder nichts geworden) und auch unser Wohnzimmer habe ich ein wenig winterlich dekoriert. Besser gesagt, ich habe versucht die neutrale Deko ein wenig winterlich aussehen zu lassen.

Für mich gehören da Zapfen unbedingt dazu und so habe ich meine Eukalyptuszweige vom letzten Jahr wieder rausgeholt. Streng genommen sind das ja Samenstände, aber sie sehen aus wie kleine Zäpfchen.

Natürlich konnte ich nicht widerstehen und habe bereits das erste Töpfchen Frühlingsblüher gekauft. Obwohl ich eigentlich kein Freund davon bin, diese im Haus zu halten. Man hat einfach nicht lange seine Freude daran im warmen Wohnzimmer.

Den Zierpfeffer im Kupfertopf habe ich ganz schön zurück geschnitten, er hing schon unter das Fensterbrett. Das hat er mir ein wenig übel genommen und sieht jetzt etwas zerrupft aus.

Solange es abends bald finster wird, brauche ich meine elektrischen Kerzen und Teelichter noch. Aber der Zeitpunkt wo ich sie anzünde ist immer später, ein eindeutiges Zeichen, dass der Frühling naht!

Im Weihnachtssale habe ich mir ein paar neue Dekoteile gegönnt, wie das süsse Teelicht mit den Vögeln am Rand. Die goldenen Vogelspuren sind einfach bezaubernd!

Die Birkenscheibe habe ich einfach umgedreht, so sieht man die weihnachtliche Seite nicht mehr. So holzig gefällt sie mir eigentlich auch gut, aber ich möchte sie noch weißeln und vielleicht beplotten.

Die kleine Lena genießt jeden Sonnenstrahl, der ins Wohnzimmer fällt. Am liebsten liegt sie am Flauschteppich und lässt sich die Sonne auf den Pelz scheinen. Unschwer zu erkennen, dass ich sie auf dem Foto gerade geweckt habe. ;-)

Die Tannenbäumchen sind noch von Weihnachten übrig, aber beschneite Bäume passen schließlich auch zum Winter.

Auch er darf noch eine Weile bleiben, bis es Zeit ist, die Hasen frei zu lassen.

Viele von euch wechseln auch ihre Bilder passend zur Jahreszeit aus. Das habe ich bisher nicht gemacht, aber schön langsam wollte ich mal etwas anderes für unseren Treppenaufgang. Ich habe eine Sperrholzplatte schwarz gestrichen und mit den Plotter Farnwedel aus goldener Folie ausgeschnitten. Mir gefällt es sehr gut, es ist bestimmt nicht das letzte Bild, das ich gemacht habe.

Über der Couch habe ich den Fensterrahmen, den ich bereits vor 1 Jahr gekauft hatte, aufgehängt. Zwar gefällt es mir so schlicht auch gut, aber etwas Deko muss da noch dran.

Ganz schlicht auch die Esstischdeko. Der Fuchs war eigentlich nicht geplant, aber er hat mich so süss angeguckt, da musste ich ihn einfach aus dem Ramschladen retten.

Der Kerzenteller mit der winzigen Goldeichel ist eines meiner neuen Lieblingsstücke!

Ebenfalls aus dem Sale sind die wunderschönen Blätter mit den Goldakzenten. Eigentlich Christbaumdeko, doch so weihnachtlich sehen sie nicht aus und so dürfen sie bis Ostern meine Haselzweige schmücken.

Dienstag, Januar 24, 2017

DIY: Winterzauber

Ich habe ja mit vielem gerechnet, aber nicht mit so einem Winter! Bei uns hat es heftig geschneit und seit Wochen ist es nun schon bitterkalt. Ich weiß gar nicht, wann wir das letztemal Plusgrade hatten. Da ich den Winter nicht mag ist das nicht so schön für mich, aber irgendwann kommt der Frühling ganz bestimmt.

Natürlich hat der Winter seine schönen Seiten. Man kann Eiswindlichter und -gugelhüpfe machen und Schneemänner! Ok aus dem Alter bin ich jetzt raus, aber ich habe im Internet eine entzückende Anleitung *klick* für einen Papierschneemann gefunden. Ich habe die Vorlage auf sehr festem Papier ausgedruckt, damit der Schneemann eine Weile hält.

Die Eiskuchen habe ich im Gefrierschrank gemacht, was zwar schnell ging, aber leider ist das Eis nicht gleichmäßig hochgewandert und so steht der Gugelhupf nicht gerade. Den nächsten habe ich draußen gefrieren lassen und da war die Standfläche schön plangefroren. Dazu eignet sich eine Silikonbackform besser, da man davon das Eis besser lösen kann.

Leider sind alle meine Eisformen ziemlich trüb geworden. Ich habe aber gelesen, dass man abgekochtes Wasser verwenden muss, wenn das Ganze schön klar und durchsichtig sein soll. Vielleicht werde ich das noch ausprobieren, es wird ja noch eine ganze Weile so frostig bleiben.

Für das Windlicht habe ich eine Kunststoffform aus dem Bastelhandel genommen und zuerst nur wenig Wasser für den Boden eingefüllt und gefrieren lassen. Dann habe ich einen Joghurtbecher reingestellt, an den Rändern mit Klebeband fixiert, ein paar Zweige und Hagebutten platziert und mit Wasser aufgefüllt.

Leider brennen Kerzen in der Kälte nicht richtig (und schon gar nicht, wenn es darauf schneit!), aber es sieht auch so sehr hübsch aus.

Im Garten liegt fast kniehoch Schnee, aber ich habe trotzdem meine Stiefel angezogen und ein paar Gartenfotos gemacht. Begleitet hat mich Lena, die einzige unserer Katzen, die derzeit hinausgeht. Kali und James bevorzugen es, im Warmen zu bleiben.

Lena genießt den Winter sichtlich und hat es sogar geschafft, eine Maus unter der Schneedecke hervor zu locken!

Für die Pflanzen ist die Schneedecke ein guter Schutz und ich hoffe sehr, dass sich die Frostschäden so in Grenzen halten.


Wenn man genau schaut, kann man an den Hortensien schon dicke Knospen entdecken. Wenn es endlich wärmer wird, werde ich das Verblühte abschneiden.


Viel Deko muss ich zum Glück nicht wegräumen, da das meiste davon frostsicher ist. Bei den Keramikfischen hatte ich erst meine Zweifel, aber der Verkäufer meinte sehr selbstsicher, dass die absolut frostfest sind. Und recht hatte er. :-)



Ob das Rosenhochstämmchen Schäden davon getragen hat wird sich zeigen. Es steht in einem Topf und ich habe es nicht mehr geschafft, den einzupacken.

Bei uns wird es noch die ganze Woche so frostig bleiben, erst zum Wochenende sind ganz zarte Plusgrade vorausgesagt. Dabei hätte ich schon so Lust, im Garten etwas zu machen! ;-)

Montag, Januar 16, 2017

Jahresrückblick

Ich hoffe Ihr seid alle gut angekommen im neuen Jahr und wünsche euch das Beste für die kommenden 12 Monate! Der Januar ist ja schon wieder zur Hälfte vorbei und seit Beginn des Jahres hat uns der Winter fest im Griff. Soviel Schnee hatten wir schon lange nicht mehr und ich bin echt schon froh, wenn endlich wieder Tauwetter einsetzt. Der Winter ist einfach gar nicht meins!

So wie die vergangenen Jahre auch, möchte ich das neue Bloggerjahr mit einem kleinen Rückblick beginnen. Es sind die schönsten Fotos aus dem jeweiligen Monat des vergangenen Jahres, aus denen ich meinen Kalender für 2017 gemacht habe.
Im Januar 2016 gab es auch Schnee, zum Glück jedoch bei weitem nicht soviel wie jetzt.

Im Februar erwacht bei mir immer ganz stark der Wunsch nach Blumen und Garten und die ersten Frühlingsblüher durften in die Wohnung einziehen.

Ostern war letztes Jahr bereits im März, von daher ließ das Wetter noch etwas zu wünschen übrig. Ein Highlight war mein Papierhase, der immer noch in meinem Arbeitszimmer sitzen darf :-)

Dafür standen die Zeichen im April dann ganz auf Frühling und Edith und ich waren bei Astrid eingeladen.

Das blaue Aurikel wollte gar nicht mehr aufhören zu blühen und erfreute mich fast bis in den Sommer hinein mit seiner Blütenpracht. Die Rhododendronblüte ist immer nur ein kurzes Schauspiel, dafür aber umso schöner!

Mein Geburtstagsmonat Juni steht im Zeichen der Pfingstrosen, vielleicht liebe dich diese wunderschönen Stauden deshalb so sehr.

Im Juli habe ich es nicht übers Herz gebracht, die abgeschnittenen Nigellapflanzen zu entsorgen und einen Kranz daraus gebunden. Zum Glück, denn der Kranz verschönert sogar jetzt noch meinen Garten.

Letztes Jahr war ein ausgezeichnetes Hortensienjahr, fast alle meine Büsche haben geblüht. Heuer wird das wahrscheinlich etwas anders aussehen, weil ich doch einige zu groß gewordene ziemlich stutzen musste.

Im September habe ich festgestellt, dass es doch etwas oranges gibt, dass ich mag, nämlich Physalis. Heuer werde ich versuchen, diese selber zu ziehen.

Der Oktober war zwar alles andere als golden, aber ein paar schöne Tage gab es dennoch. Die habe ich zum Streichen und aufarbeiten von alten Terrakottafiguren genutzt. Erstmals ist es mir auch gelungen, Hortensien zu trocknen. Und zwar ganz ohne irgendwelche Hilfsmittel.

Im November haben wir uns dann einen Traum erfüllt und ein paar Tage auf der Nordseeinsel Amrum verbracht.

Durch die Blogger-Christmas-Hometour kam Weihnachten letztes Jahr nicht so plötzlich wie sonst immer und ich konnte, dank des bereits im November weihnachtlich geschmückten Hauses, die Adventszeit relativ stressfrei genießen.

Einen ganz kurzen Rückblick gibt es jetzt noch auf das Weihnachtsfest, ich hoffe Ihr verzeiht mir das. Aber ich fand unseren Christbaum so schön, dass ich ihn einfach noch zeigen muss. Ich habe mir einfache weiße Kugeln besorgt und diese mit schwarzen und goldenen Schriften (die ich natürlich mit dem Plotter gezaubert habe) verziert.


Ein Weihnachtskissen habe ich noch geschafft, auch wenn mich die kupferfarbene Veredelungsfolie einiges an Nerven gekostet hat. Aber das Ergebnis hat mich dafür sehr überzeugt! Ich liebe dieses Kissen. :-)

Auch wenn's schön war, bin ich doch froh, dass die Feiertage hinter uns liegen und nun alles wieder seinen gewohnten Gang geht. Jetzt muss ich nur noch den Rest-Januar und Februar überstehen und dann geht es hoffentlich bald wieder mit der Gartenarbeit los. Obwohl planen könnte ich ja schon mal!